True Calling by Siobhan Davis

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Verlag: Selbstverlag (Goodreads, Amazon)
Seiten: 410
ISBN: 9780992930424
Reihe: True Calling #1
Bewertung: 3/5

Science Fiction trifft auf Dystopie – das kann man mir verkaufen!

Ich habe von der Autorin eine Kopie des Buches erhalten, im Austausch für eine ehrliche Bewertung.

Zum Inhalt:

„Zwölfhundert Meilen von der Erde entfernt befindet sich der Planet Novo, das neue Zuhause der 17-jährigen Kadettin Ariana Skyee. Sie ist zwar verwirrt über den Entscheid der Regierung die Erinnerungen an das Leben auf der Erde zu löschen, doch fügt sich in ihr neues Leben ein. Doch Arianas Pläne für die Zukunft werden auf den Kopf gestellt, als plötzlich der Entscheid fällt, dass alle in ihrem Alter zur Heirat und zu Kindern gezwungen werden sollen.

Traumatische Ereignisse in ihrer Familie treiben Ariana zudem immer mehr in die Isolation und sie fühlt sich mehr und mehr alleine in ihrer neuen Heimat.

Ihre Gefühle für den Kadetten Cal Remus wachsen genau in dem Moment als der neue Wettbewerb „The Calling“ ins Leben gerufen wird. Doch in ihren Träumen begegnet sie dem mysteriösen Zane, zu dem sie sich ebenfalls hingezogen fühlt.
Ariana wird klar, dass nur ihre gelöschten Erinnerungen Antworten geben können. Doch dies führt zu verheerenden persönlichen Konsequenzen.“

Meine Meinung:

Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen: Dystopie auf einem anderen Planeten? Yes, please!

Leider sind meine Erwartungen wohl zu hoch gewesen. Es gab viele negative Punkte, die mich während dem Lesen unglaublich gestört haben. Trotzdem hat es das Buch irgendwie geschafft, mein Interesse bis zum Schluss aufrecht zu halten. Meine Gefühle für das Buch sind deshalb ein bisschen zwei gespalten.

Aber zuerst zu den Punkten die mich gestört haben.

Das grösste Problem hatte ich mit der Hauptprotagonistin Ariana. Ihre Skepsis gegenüber der Regierung hat mir zwar sehr gefallen, leider war sie mir in einigen Situationen einfach zu weinerlich. Ich hätte mir hier eine stärkere Persönlichkeit erhofft.
Doch das absolut schlimmste war ihre Liebesbeziehung zu Cal. Da dies sogar einen grossen Teil des Buches ausmachte, war ich daher auch zum grossen Teil genervt. Sorry Cal, aber ich bin Team Zane.

Zudem war der Aufbau dieser Welt sehr oberflächlich. Es war interessant eine Dystopie an ihrem Anfang zu erleben. In vielen bekannten Dystopie Büchern (z.B. Hunger Games, Divergent) finden wir uns bereits in fortgeschrittenen Stadien dieser Welten wieder. Dies hätte man aber noch so unglaublich gut ausbauen können und es war schade, dass ich mir zum Teil meine Schlussfolgerungen selber zurechtlegen musste.
Was war auf der Erde wirklich geschehen, so dass eine Handvoll Menschen auf einen anderen Planeten flüchten musste?
Doch vielleicht kommt davon noch mehr im zweiten Teil?

Ein weiteres Problem hatte ich mit dem Planeten Novo, der eine Nachbildung von Amerika darstellte. Hallo! Die Erde besteht nicht nur aus Amerika!
Zudem hat mich dies plötzlich sehr verwirrt, denn erst da wurde mir klar, dass Novo ein künstlicher Planet sein muss. Oder habe ich da was falsch verstanden?

Fazit hier also: der Weltaufbau ungenügend.

Einzig die Geschichte um Zane hat mich wirklich packen können. Aus seinem Standpunkt lesen wir im zweiten Teil des Buches, bis sich die Erzählstränge von ihm und Ariana treffen.

Das zweite Buch in der Reihe „Beyond Reach“ erscheint am 30. Mai. Ich habe von diesem ebenfalls eine Kopie, im Austausch für eine ehrliche Bewertung, erhalten. Ich bin schon gespannt, ob mich dieses noch überzeugen kann. Es ist vielleicht sogar gut, dass meine Erwartungen jetzt nicht mehr so hoch sind.

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