Die Fackeln der Freiheit von Diana Gabaldon

die_fackeln_der_freiheit

Verlag: Blanvalet (Goodreads)
Seiten: 576
ISBN: 978-3-7645-0177-8
Reihe: Lord John #3
Bewertung: 4/5

Eine erneute Meisterleistung!
Ich habe eine Kopie des Buches von Blanvalet erhalten, im Austausch für eine ehrliche Bewertung.

Zum Inhalt:
Lord John Grey und sein Bruder Hal sehen sich einer Verschwörung gegen die englische Krone konfrontiert und dies aus den eigenen Reihen des Militärs. Zudem befinden sie sich im Besitz eines geheimnisvollen Gedichts, welches in einer unbekannten Sprache verfasst ist.
Die Sprache scheint dem Gälisch ähnlich zu sein und da kann ihnen nur jemand bei der Übersetzung helfen: James Fraser, ein jakobitischer Kriegsgefangene.

Jamie fristet seine Zeit als Kriegsgefangener unter Ehrenwort in Hellwater als Stallknecht ab. Es hätte ihn schlimmer treffen können und den Umständen zum trotz kann er so seinem unehelichen Sohn William nahe sein.
Bis er eines Tages nach London zitiert wird und den Grey Brüdern bei der Lösung einer Verschwörung helfen soll.
Was er dabei nicht ahnt ist, dass er vor die Entscheidung gestellt wird, ob er seine früheren Freunde verraten oder erneut Hochverrat begehen soll.

John und Jamie verschlägt es bei der Verfolgung des Verschwörers nach Irland, wo neben magischen Wesen, Intrigen und Mord auf sie wartet.

Meine Meinung:
Wie bereits von Diana Gabaldon erwähnt, ist dies sowohl Lord Johns wie auch Jamies Buch. Das ist eigentlich toll, denn ich liebe Jamie und wer liest nicht gerne von ihm und seinem Leben? Doch es ist eben irgendwie auch schade. Wieso? Hier einige Gründe, die gegen das Buch(konzept) sprechen:

  1. Die Lord John Reihe hat für mich eine komplett neue Sichtweise auf die Geschichte eröffnet. Es hat in den ersten 2 Bänden und Kurzgeschichten als kleinere historische Krimis begonnen. Das hat für mich den Reiz dieser Reihe ausgemacht.
  2. Das sollten Lord Johns Bücher sein, weil er mir bewiesen hat, dass seine Geschichte genauso lesenswert ist wie Jamie und Claires.
  3. Egal wie sehr ich Jamie liebe, von der Zeit in der er als Kriegsgefangener in Hellwater verbracht hatte zu lesen, schmerzt irgendwie jedes Outlander-Herz. Man leidet mit Jamie mit, der schon 15 Jahre ohne Claire verbringen musste. Ich jedenfalls wurde total sentimental und musste mitten in der Geschichte das Buch ‚Ferne Ufer‘ zur Hand nehmen und von Claires und Jamies Wiedervereinigung lesen. Einfach weil ich mir diesen unglaublich schönen Moment in Erinnerung rufen musste.

Doch trotz dieser Punkte, die gegen Jamie in der Geschichte sprechen, habe ich auch dieses Buch geliebt. Von Jamies Sichtweise zu lesen, war absolut genial. Er kommt in der Outlander Reihe zu wenig zu Wort.
Er hat mir hier wieder einmal mehr bewiesen, dass er eine perfekte und liebenswerte Persönlichkeit besitzt und einfach ‚den Traummann‘ schlechthin verkörpert. Er hat so unglaublich viele Facetten, die Gabaldon hier noch besser zur Geltung bringen konnte.
Ich wage hier zu sagen, dass ich Jamie in diesem Buch besser kennengelernt habe als in den 8 Büchern der Outlander Reihe.

Und obwohl ich zu Beginn Lord John Grey gegenüber sehr skeptisch war, muss ich heute zugeben, dass ich ihn wohl genauso Liebe wie Jamie. Er hat ein unglaublich gutes Herz und Ehrgefühl und steht damit Jamie in nichts nach. Ich hoffe sehr, wir werden ihn noch weiter auf seinem Weg begleiten dürfen.

Diese Geschichte hatte zudem einige mystische Elemente eingebunden, die das Lesevergnügen nur noch gesteigert haben.
Einzig die letzten 100 Seiten haben die Geschichte unnötig in die länge gezogen, was aber wiederum typisch Diana Gabaldon ist. Sie kann wohl einfach nicht mehr aufhören zu schreiben. Und wer nimmt ihr dies schon übel?

Wer sich für meinen Review des 2. Bandes, die Sünde der Brüder, interessiert, findet hier einen Link.

Zur Autorin:

© Christine Strub

© Christine Strub

 

 

 

 

 

 

 

„Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman »Feuer und Stein« wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel »Outlander« hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.“ – Info von http://www.blanvalet.de

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2 Gedanken zu “Die Fackeln der Freiheit von Diana Gabaldon

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