The Bone Season by Samantha Shannon

the_bone_season[2]

Verlag: Bloomsbury
Seiten: 480
ISBN: 978-1-62040-265-8
Series: The Bone Season #1
Bewertung: 5/5

Grandioser Auftakt einer neuen und süchtigmachenden Fantasyreihe

Zum Inhalt:
Wir befinden uns im Jahr 2059, in der Londoner Unterwelt. Paige Mahoney arbeitet für die geheime und kriminelle Untergrundorganisation Seven Seals. Ihre Aufgabe ist es Informationen zu beschaffen, in dem sie in die Köpfe andere dringt – denn Paige ist eine Traumwandlerin, eine seltene Art von Hellseher. Doch in dieser Welt der Zukunft sind Hellseher verpönt und begehen bereits Verrat durch ihre blosse Existenz.

Als Paige jedoch gefangen genommen wird, beginnt für sie ein ganz neuer Kampf ums Überleben.
Sie wird in die geheime Stadt Oxford verschleppt, die von einer mächtigen Rasse kontrolliert wird, den Rephaim. Sie bilden Hellseher zu Soldaten aus.
Für Paigs Ausbildung verantwortlich ist der Repahite Warden. Er ist ihr Meister. Ihr natürlicher Feind.
Doch um zu überleben muss Paige Verbündete suchen, selbst in den Reihen ihrer Feinde und um alles in der Welt versucht sie nach London zurückzukommen.

Meine Meinung:
Wenn ich selbst in der Mittagspause mit vollem Mund in ein Buch starre, heisst das etwas. In diesem Fall: Mann ist das gut! Nicht das Essen. Das Buch.

In The Bone Season treffen wir auf eine geniale Fantasywelt gemixt mit alt bekannten Dystopieaspekten.
Wir finden uns in einem London der Zukunft wieder, in der die Menschheit die Welt der Seelen und Geister entdeckt und fürchtet.

Paige ist eine interessante und starke Figur, mit klaren Prinzipien. Sie weiss auf welcher Seite sie stehen muss. Für ein Menschenleben nimmt sie alles auf sich, selbst wenn dies für sie Schmerzen bedeuten könnte.

Warden hingegen ist in diesem ersten Teil noch sehr undurchsichtig und seine Beweggründe liegen noch vollständig im Dunkeln. Dies macht ihn sehr geheimnisvoll. Auf welcher Seite wird er stehen? Wer ist er überhaupt?

Die Sprache empfand ich als nicht englische Muttersprachlerin sehr schwierig. Samantha Shannon erfindet zum Teil neue Wörter und benutzt nach eigener Aussage Londoner Untergrundsprache. Wäre zum Beginn des Buches nicht die Aufzeichnung der verschiedenen Hellseher- und Wahrsagertypen, wäre ich wohl komplett verloren gewesen. Auch das kurze Glossar am Ende war mehr als hilfreich. Hier wird eine komplexe und gut durchdachte Fantasywelt präsentiert.

Auch jetzt stellt sich für mich die Frage, welchem Genre wir dieses Buch zuordnen können. Meiner Meinung nach handelt es sich hier nicht um Young Adult – vielleicht haben wir hier sogar einen komplett neuen Genretyp?

Das war also der Auftakt zu einer neuen Reihe von (nach heutigem Informationsstand) sieben Bänden – ich reibe mir schon jetzt die Hände! Das Nächste bitte!

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