Prodigy by Marie Lu

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Verlag: Penguin Group
Seiten: 384
ISBN: 978-0-399-16392-0
Series: Legend #2
Bewertung: 3.5/5

Nicht besser als der erste Teil

Vorweg muss ich hier gleich eine Warnung aussprechen: dies wird kein Spoilerfreier Review!
Die Inhaltsangabe ist für diesen zweiten Band Spoilerfrei. Meine Meinung wird aber nicht komplett Spoilerfrei für den zweiten Band ausfallen.

Zum Inhalt:
Spoilerfrei für diesen Band.

Day und June befinden sich auf der Flucht. Ihr Weg führt sie nach Las Vegas, in der Hoffnung dort Hilfe von den Patrioten zu erhalten, um Day’s kleinen Bruder Eden zu befreien und Tess wiederzufinden. Zudem ist Day schwer verletzt und braucht dringend ärztliche Betreuung.

Als Day und June mit den Patrioten zusammentreffen bieten sie ihre Hilfe unter einer Bedinung an: Die beiden sollen ihnen helfen, den neuen Elector Anden zu töten und damit eine Revolution auszulösen.
Dafür soll June wieder zu den Republikanern zurückkehren, ihre Loyalität beteuern und Anden, dem sie bereits einmal begegnet ist, um den Finger wickeln.
Beiden wird klar, dass sie keine andere Wahl haben, als auf den Deal einzugehen.

Doch bald weiss man nicht mehr, welche Seite hier die Gute ist und welche ein böses Spiel treibt.

Meine Meinung:
Spoileralarm!

Ooch, ich war so unglaublich gespannt, wohin diese Geschichte uns noch bringen würde. Und jetzt muss ich sagen: Ich bin etwas enttäuscht.
Die Geschichte hatte für mich so unglaublich viel Potenzial und dann wurde das offensichtlichste Szenario gewählt, das man wählen konnte. Dies hatte für mich folgende Auswirkungen:

Die ersten 200 Seiten waren etwas langweilig. Die ganze Geschichte verlor an Spannung und Schnelligkeit (vielleicht weil ich wusste, wohin das ganze führen wird?).
„Kennen wir das nicht von irgendwo?“ – Das war das Gefühl, das sich bei mir schnell einstellte.

Dann waren da für mich zwei völlig überflüssige Liebesdreiecke im Spiel. Zwei!
June-Aden-Day: Ein etwas schlecht ausgeführtes Liebesdreieck.
Day-Tess-June: Kam es nur mir komisch vor, dass die kleine Tess so plötzlich erwachsen wurde? Wieso musste das passieren? Ich hatte die kleine doch irgendwie schon ins Herz geschlossen. Und jetzt mag ich sie nicht mehr. Punkt, Schluss.
Naja, ihr wisst ja wie ich Liebesdreiecke hasse.

Nach einem etwas schwierigen Anfang, kam die Geschichte aber dann (zum Glück!) doch noch etwas in Fahrt.
Was mich überzeugen konnte, war die schwierige Frage, wer hier Gut und wer Böse ist. War man anfangs noch überzeugt, dass die Republik einer Diktatur gleichkommt und die Kolonien Freiheit und Wohlstand bedeuten, konnte man sich dessen plötzlich nicht mehr sicher sein.
Eine Problematik die man wohl oft auch auf unsere reale Welt übertragen kann.

Die ganze Geschichte betrachtet, ähnelt mir schlussendlich einfach zu sehr den Hunger Games. Day übernimmt die Rolle der Katniss, die ebenfalls als Symbol für Freiheit in den Händen der Revolutionären missbraucht wurde.
Ich hatte mir wohl einfach mehr erhofft. Versteht mich hier aber nicht falsch, denn schlecht war das Buch überhaupt nicht. Es war einfach nicht besser als der erste Teil und es kam nicht mehr an dessen Spannung heran.

Mal schauen, wohin uns die Reise noch führt.

Mein Review von Legend by Marie Lu findet ihr hier.

 

 

 

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